Bildrechte: Stefanie vom Stein, Medienzentrum, Stadt Wuppertal
Liebe Freundinnen und Freunde sowie Mitglieder des Fördervereins,
mein Besuch im Christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit im Hospiz ist. Ich möchte daher meinen großen Respekt dafür aussprechen, mit welch großer Empathie, Würde und Zuwendung schwerkranke Menschen in dieser Einrichtung begleitet werden. Die Mitarbeitenden leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag, der weit über die medizinische Versorgung hinausgeht und Trost sowie Hoffnung spendet – für die Gäste, aber auch für deren Angehörige.
Den Gästen und Angehörigen wünsche ich, dass Sie an diesem schönen Ort Ruhe und Geborgenheit finden. Ganz gleich welche persönliche Geschichte jemanden hierher führt, man darf sich sicher sein, im Hospiz mit offenen Armen empfangen zu werden.
Ich danke dem Förderverein und allen Unterstützenden von Herzen für ihr Engagement. Ihr Einsatz macht es möglich, dass Menschen in einer schweren Lebensphase liebevoll begleitet werden. Sie tragen dazu bei, dass menschliche Nähe und ein würdevoller Abschied im Mittelpunkt stehen.
Deshalb ist es mir eine Ehre, die Schirmherrschaft des Fördervereins zu übernehmen und somit das Hospiz bei seiner künftigen Entwicklung, und seine Gäste während ihrer Zeit im Hospiz zu unterstützen.
Die letzte Lebensphase ist sicher die schwierigste in unserem Leben, ist sie doch oft von Krankheit, Schmerzen und Verlust geprägt. Sie darf und kann bei aller Schwere aber auch eine Zeit der Zufriedenheit sein, des Trosts, der Hoffnung sein. Dafür setzt sich das Hospiz-Team jeden Tag aufs Neue mit ihrer Arbeit ein, die getragen ist von Menschlichkeit und Nächstenliebe.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen allen weiterhin viel Kraft bei der Fortführung Ihrer wichtigen und für unsere Stadt so wertvollen Arbeit.
Ihre
Miriam Scherff
Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal
und Schirmherrin des Fördervereins Christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg e.V.
im Juni 2026
im Februar 2018